Archiv für die Kategorie „Depots“
Spekulieren auf Rohstoffe unmoralisch?
Manche Anleger haben kaum Interesse an einer sicheren Geldanlage, sondern sind ausschließlich an hohen Gewinnen interessiert. Dabei spielt es manchmal kaum eine Rolle, wie diese Gewinne zustande kommen oder wie hoch das Risiko des Investments ist. Seitdem auch der Handel mit Rohstoffen über das Instrument CFD (Contract For Difference) für den Privatanleger zugänglich ist, handelt auch „Normalanleger“ immer häufiger mit Gold, Erdöl, Weizen oder anderen Rohstoffen.
Wer im Bereich Rohstoffe investiert, der hat sich bewusst für eine sehr risikoreiche Anlageform entschieden. Auf der anderen Seite sind allerdings durch den Hebel, wie er beim CFD Handel üblich ist, auch Gewinne von hundert Prozent und mehr in wenigen Tagen zu realisieren. Solange die Anleger in Rohstoffe wie Gold oder Silber investieren, sehen die meisten Finanzexperten und sonstigen „Beobachter“ auch kein Problem in dieser Spekulation. Anders sieht es jedoch aus, wenn mit Agrarrohstoffen wie beispielsweise Zucker Weizen oder Mais spekuliert wird. Immer mehr Fachleute halten diese Spekulation durchaus für moralisch sehr bedenklich.
Nahrungsmittelpreise steigen „künstlich“ an
Und zwar besteht das Problem darin, dass die Preise der Agrarrohstoffe durch Spekulationen künstlich in die Höhe getrieben werden. Der Preis steigt also nicht aufgrund eines veränderten Angebotes oder einer höheren Nachfrage, sondern vor allem aufgrund des „virtuellen“ Handels mit den Agrarrohstoffen. Die durchaus als dramatisch zu bezeichnende Folge kann nun darin bestehen, dass sich Menschen in den ärmeren Regionen der Welt nicht einmal mehr die Grundnahrungsmittel wie Brot leisten können, weil sie die gestiegenen Weizenpreise nicht mehr zahlen können. Manche Kritiker formulieren es sehr scharf, indem sie davon sprechen, dass durch den Handel mit Agrarrohstoffen Menschen sterben müssen, weil sie schlichtweg verhungern.
Sind ETFs die besseren Fonds?
Auch wenn nicht wenige Anleger aufgrund der letztjährigen Berg- und Talfahrt an den Börsen verstärkt nach sicheren Geldanlagen wie Tagesgeld suchen, sind dennoch viele Anleger nach wie vor am Aktienmarkt investiert. Oftmals ist das durch Investmentfonds (Aktienfonds) der Fall. Seit einiger Zeit wird eine bestimmte Form von Fonds immer beliebter, nämlich die so bezeichneten Exchange Trades Fonds, kurz ETFs genannt.
Es gibt einige wesentliche Unterschiede zwischen den noch relativ neuen ETFs und den bereits seit Jahrzehnten am Markt vorhandenen klassischen (Aktien-)Fonds als Geldanlage. Immer mehr Finanzexperten raten den Anlegern und Sparern sogar dazu, sich eher für ETFs statt für klassische Investmentfonds zu entscheiden, und zwar aus mehreren Gründen, die eben gleichzeitig auch die wesentlichen Unterschiede zwischen beiden Produktgruppen verdeutlichen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Der erste Aktienkauf: Worauf ist heutzutage zu achten?
Auch wenn das letzte Börsenjahr sehr viele Anleger sicherlich Nerven gekostet hat, interessieren sich nach wie vor nicht wenige Kunden für den Handel mit Aktien als Geldanlage. Der Handel als solcher ist zwar nicht komplexer als noch vor zehn Jahren geworden, aber es gibt dennoch einige Punkte, die ein Anleger heute beachten sollte, wenn er zum ersten Mal Aktien kaufen möchte.
Vor dem ersten Aktienkauf steht immer erst die Eröffnung eines Wertpapierdepots. Und hier gibt es gleich mehrere Dinge zu beachten. Zunächst sollte ein Konditionenvergleich durchgeführt werden, was zum Beispiel mit einem Depotvergleichsrechner bequem möglich ist. Dieser Vergleich konzentriert sich zunächst auf die Depotgebühren und die Orderkosten, die von der jeweilen Bank oder dem Online-Broker veranschlagt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »